AGB – Portugal to Dance

1. Regelungsgegenstand
1.1. Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsgeschäfte für Tanzreisen und Workshops von „Portugal to Dance“ nachfolgend „Anbieter“ oder „PtD“ genannt, mit ihrem Vertragspartner, nachstehend „Kunde“ genannt.
1.2. Veranstalter der „Portugal to Dance“ (PtD) Reisen ist:
Portugal to Dance – Stephanie Weppler
, Zinkenwehr 1
, 96450 Coburg
, Steuernummer: 212/287/20159
, Mail: portugaltodance@gmx.de
, Ansprechpartner: Christian Meyer, Telefon: +49 176 60389423.
1.3. Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nicht.
2. Vertragsschluss
2.1. Mit der Buchung bietet der Kunde den Vertragsabschluss verbindlich an. Die Buchung kann schriftlich, per E-Mail, mündlich oder fernmündlich vorgenommen werden. Der Vertrag kommt nur durch die schriftlich oder per E-Mail vorgenommene Bestätigung des Anbieters zu Stande.
3. Leistungen, Vergütungen
3.1. Der Umfang der vertraglichen Leistungen sowie die Höhe der Vergütung ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung des jeweiligen Angebots sowie aus den Angaben in der Auftragsbestätigung. Bei Abweichungen zwischen den Angaben im Angebot und in der Auftragsbestätigung gelten die Angaben in der Auftragsbestätigung.
4. Leistungs- und Preisänderungen
4.1. Änderungen und Abweichungen einzelner Leistungen von dem vereinbarten Inhalt des Vertrages, die nach Vertragsschluss notwendig werden und die vom Anbieter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind dem Anbieter gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Der Anbieter wird den Kunden von notwendig gewordenen Leistungsänderungen oder -abweichungen unverzüglich in Kenntnis setzen.
4.2. Der Anbieter garantiert die mit der Auftragsbestätigung bestätigten Preise, soweit sie nichtstaatliche Vertragspartner des Anbieters betreffen, z.B. Hotelunternehmen.
4.3. Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises wird der Anbieter den Kunden unverzüglich in Kenntnis setzen.
5. Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften
5.1. Der Anbieter ist nicht verantwortlich für die Unterrichtung der Reisenden über die Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften sowie deren eventuelle Änderung vor Reiseantritt. Die diesbezügliche Unterrichtung der Reisenden obliegt dem Kunden.
6. Rücktrittsrecht des Kunden
6.1. Tritt der Kunde von dem Vertrag zurück, kann der Anbieter Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und seine Aufwendungen verlangen.
6.2. Eine Stornierung der Reise bis zu einem Zeitraum von 45 Tagen vor Reiseantritt ist grundsätzlich kostenfrei möglich, sofern sich aus dem Angebot oder der Auftragsbestätigung nicht etwas anderes ergibt.
6.3. Bei Stornierungen zu einem späteren Zeitpunkt erhebt der Anbieter keine eigenen Stornierungsgebühren, soweit sich aus dem jeweiligen Angebot oder der Auftragsbestätigung nicht etwas anderes ergibt. Der Anbieter belastet jedoch Stornierungsgebühren, die ihm gegenüber von dritten Leistungsträgern erhoben werden, an den Kunden weiter.
7. Rücktrittsrecht des Veranstalters / Änderungen durch den Veranstalter
7.1. Für jede Tanzreise wird eine Mindestteilnehmerzahl bekanntgegeben. Kommt die Mindestteilnehmerzahl nicht zustande, ist der Anbieter berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. Vom Teilnehmer bereits geleistete Vorauszahlungen werden in diesem Fall erstattet. Weitergehende Ansprüche des Teilnehmers sind ausgeschlossen.
7.2. Bei Ausfall eines in der Tanzreise/Workshops genannten Trainers/Trainerin ist der Anbieter berechtigt, die Tanzreise bzw. den Workshop mit einem Ersatztrainer bzw. einer Ersatztrainerin durchzuführen.
8. Mitwirkungspflichten
8.1. Der Kunde ist verpflichtet, die Reisenden über deren Obliegenheit, Beanstandungen unverzüglich vor Ort anzuzeigen, vor Reiseantritt ordnungsgemäß zu unterrichten.
8.2. Der Kunde ist verpflichtet, die Kenntnis von Mängeln, die ihm selbst oder durch Beanstandungen von Reisenden vor Ort bekannt werden, unverzüglich an einen Vertreter des Anbieters vor Ort weiterzuleiten.
9. Haftung, Haftungsbeschränkungen, Verjährung
9.1. Der Anbieter haftet dem Kunden für die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistungen.
9.2. Die vom Anbieter geschuldete Leistung besteht in der Unterbringung des im Angebot oder der Auftragsbestätigung aufgeführten Hotels, der Durchführung der Workshops, in der Ermöglichung der Teilnahme hieran sowie der gegebenenfalls angebotenen sonstigen Leistungen. Die Teilnehmer haben keinen Anspruch auf einen bestimmten Trainer.
9.3. Der Veranstalter haftet nur für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstalters oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Veranstalters beruhen. Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Verwenders oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Veranstalters beruht, bleibt unberührt. Gleiches gilt bei schuldhafter Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Der Schadensersatzanspruch für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
9.4. Der Anbieter empfiehlt den Kunden den Abschluss von privaten Versicherungen, wie Reiserücktrittsversicherung, Unfallversicherung, etc.
9.5. Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Leistung müssen innerhalb von sechs Wochen nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem Anbieter geltend gemacht werden. Nach Ablauf dieser Frist ist die Geltendmachung von Ansprüchen ausgeschlossen.
9.6. Der Rückgriff des Kunden auf den Anbieter wegen Gewährleistungsansprüchen des Reisenden ist ausgeschlossen, wenn der Reisende es schuldhaft unterlassen hat, den Mangel unverzüglich vor Ort anzuzeigen oder wenn der Kunde seine Mitwirkungspflichten aus Ziffer 8 verletzt hat und der Anbieter deshalb keine Möglichkeit zur Abhilfe hatte.
9.7. Ein Schadensersatzanspruch gegen den Anbieter ist insoweit beschränkt oder ausgeschlossen, als aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadensersatz gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen entsteht oder geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist.
9.8. Die vertraglichen Ansprüche des Kunden verjähren in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tage, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte.
10. Zahlungsvereinbarungen
10.1. Für alle Preise gilt der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses angegebenen Preis in Euro.
10.2. Bei der Zahlung per Überweisung ist der geforderte Betrag (ggf. Anzahlung) innerhalb von 14 Tagen auf das angegeben Konto einzuzahlen. Eine/Die Restsumme muss spätestens 6 Wochen vor dem Beginn der Reise auf das Konto eingegangen sein.
10.3. Bei der Zahlung per PayPal erfolgt die Zahlung nach der Eingabe der Zahlungsdaten auf der Seite der PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., Luxemburg. Dazu kann es notwendig sein, ein Konto bei diesem Zahlungsanbieter zu eröffnen. Die Durchführung von Zahlungen kann davon abhängig sein, ob die PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A. ein Vertragsverhältnis mit dem Nutzer eingeht. Durch die Verifizierung des Kunden kann es zu Verzögerungen kommen. Weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite von PayPal sowie deren AGB. Mit der von PayPal an den Anbieter bestätigten Zahlung gilt die Reise als verbindlich gebucht.
11. Schlussbestimmungen
11.1. Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
11.2. Allgemeiner Gerichtsstand für alle sich aus dem Vertragsverhältnis ergebenden Streitigkeiten ist Coburg.
11.3. Informationspflicht gem. Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (§ 36 VSBG): Der Anbieter ist zur Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder bereit noch verpflichtet.
11.4. Eine Aufrechnung oder die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts durch den Kunden ist nur mit anerkannten oder rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchen zulässig.